WBK Umgang mit Macht und Zwang in der stationären Kinder- und Jugendhilfe

Ort: 
Pfingstweidstrasse 96, 8005 Zürich
Datum: 
Mittwoch, 20. November 2019
Zielpublikum: 

Fachleute der Sozialen Arbeit und der Pflege, die tätig sind in stationären und teilstationären kinder- und jugendpsychiatrischen Einrichtungen, stationären und teilstationären sozialpädagogischen Einrichtungen sowie anderen Handlungsfeldern der Kinder- und Jugendhilfe, in denen psychisch hoch belastete Kinder und Jugendliche oder deren Bezugspersonen betreut, begleitet oder beraten werden. Sowie Fachpersonen der Sozialen Arbeit, der Pflege oder verwandter Disziplinen, die sich für eine Arbeit in der Kinder- und Jugendpsychiatrie oder in der stationären Kinder- und Jugendhilfe mit psychisch kranken Kindern und Jugendlichen qualifizieren möchten.

Inhalt: 

Der Kurs befasst sich mit den Möglichkeiten und Grenzen der Beziehungsgestaltung im Zwangskontext:

  • Welche Rolle spielt der Zwangskontext für den Beziehungsaufbau und die Beziehungsgestaltung?
  • Widerstand: Warum tritt er auf? Welche positiven Aspekte hat er? Wie können wir konstruktiv mit ihm umgehen?
  • Beziehungstests: Wann treten sie auf? Woran können wir sie erkennen? Worauf kommt es beim Umgang mit ihnen an?
  • Macht, Machtgefälle und Ohnmacht: Wie gehe ich damit in meinem Alltag um?
  • Motivationsförderung: Welche Strategien helfen? Wie kann ich sie im Alltag einsetzen?
  • Individualisierte Beziehungsgestaltung und Gesprächsführung: Grundlagen und Methoden für die berufliche Praxis
Durchführung: 

ZHAW, Departement Soziale Arbeit

  • Klaus Mayer, Diplompsychologe und Psychotherapeut, Dozent ZHAW Soziale Arbeit, Institut für Delinquenz und Kriminalprävention