Resilienz - Stärkung von Kindern und Jugendlichen

Die Leitlinien des Europarates enthalten unter anderem die Rechte auf Meinungsäusserung, auf Rechtsbeistand und auf Information und Beratung. Diese Rechte haben einen direkten Einfluss auf die Resilienz von Kindern und Jugendlichen. Kinder lernen schon sehr früh, dass sie durch die Äusserung ihres Willens eine Wirkung erzeugen und dadurch selbst zu Lösungen beitragen können.

Kinder und Jugendliche, die von Verfahren betroffen sind, lernen konkret Hilfe und Unterstützung von Kinderanwält/innen zu holen und anzunehmen. Eine unmittelbare Stärkung ihres Selbstwertgefühls erleben sie zudem, wenn sie von Gerichten und Behörden ernst genommen werden.

Was bedeutet Resilienz?

Resilienz (v. lat. resilire ‚zurückspringen‘ ‚abprallen‘, deutsch etwa Widerstandsfähigkeit) ist die Fähigkeit, Krisen durch Rückgriff auf persönliche und sozial vermittelte Ressourcen zu meistern und als Anlass für Entwicklungen zu nutzen. (Quelle: Wikipedia)

Resilienzfaktoren:

  • Selbstwirksamkeit
  • Selbstwertgefühl
  • Fähigkeit, persönliche Verantwortung zu übernehmen und zu kooperieren
  • Problemlösefähigkeiten und Konfliktlösestrategien
  • Soziale Kompetenzen
  • Beziehungsfähigkeit
  • Fähigkeit, sich zu entspannen und sich Hilfe zu holen
  • Körperliche Gesundheit

(Quelle: Zentrum für Kinder- und Jugendforschung ZfKJ, Freiburg)

Zum Thema Resilienz gibt es umfassende Literatur und Fachbeiträge. Anbei eine Auswahl dazu:

Marie Meierhofer Institut

Georg Kormann