Rote Karte für die Volksinitiative “Schweizer Recht statt fremde Richter”

12. August 2016

Kinderrechte sind Menschenrechte!

Obwohl die von der EMRK garantierten Rechte als Grundrechte in unserer Verfassung verankert sind, gibt es in der Schweiz kein Verfassungsgericht, das diese verbindlich schützt. Diesen Schutz bietet uns seit über 40 Jahren die EMRK. Eine Kündigung derselben führt zu einer massiven Schwächung der Menschen- und somit der Kinderrechte in der Schweiz.

Zusammen mit Schutzfaktor M, humanrights.chskmr.chdringender-aufruf.ch und vielen weiteren engagierten Stimmen, die sich für Menschenrechte einsetzen, zeigen wir deshalb dieser Initiative in aller Deutlichkeit die rote Karte!

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Ich habe jetzt einen Anwalt, der gleichzeitig mein Schutzengel ist.

Junge

Kinder und Jugendliche haben Rechte. Aber sie müssen diese auch wahrnehmen können. Dafür braucht es die Kinderanwaltschaft.

Urs Lauffer

Verwaltungsratspräsident RAHN AG, Steinmaur
Das Ziel, dass Kinder und Jugendlichen in ihren schwierigen Lebenssituationen gestärkt und nicht zusätzlich belastet werden, beeindruckt, berührt und überzeugt uns sehr.

Sibylle Feltrin, AVINA STIFTUNG

Sibylle Feltrin, Geschäftsführerin AVINA STIFTUNG
Als Kinderanwalt konnte ich den Willen eines Mädchens dem Gericht und allen Parteien kundtun und es wurde ihrem Willen entsprochen. Dadurch beruhigte sich die konfliktbehaftete Beziehung. Mit meinem Beruf kann ich Kinder unterstützen und unmittelbar zur Lösungsfindung beitragen. Das ist mir wichtig.

Rolf Besser

Rolf Besser, Kinderanwalt
Ich danke meinen Kindern, dass sie den Mut hatten, ihren Willen zu äussern.

Mutter

Die Kinderanwaltschaft gibt unseren Kindern und Jugendlichen eine Stimme. Das finde ich wichtig.

Pierin Vincenz

Dr. Pierin Vincenz, Verwaltungsratspräsident Helvetia Gruppe
Er ist der coolste Anwalt aller Zeiten. Ich konnte ihm alles anvertrauen und er hätte mich nie hängen lassen.

Mädchen

Der erste Kontakt mit der Justiz soll im Leben eines Kindes keine einschüchternde Erfahrung sein! Vielmehr muss das Kind als junger Mensch ernst genommen werden und seinem persönlichen Entwicklungsstand entsprechend respektiert und ins Verfahren einbezogen werden.

Beat Flach, Nationalrat

Beat Flach, NR GLP