Wer ist am längeren Hebel? - Schwierige Gespräche führen im Kindes- und Erwachsenenschutz

Ort: 
Hochschule für Soziale Arbeit Luzern, HSLU
Datum: 
Dienstag, 13. November 2018
Zielpublikum: 

Behördenmitglieder und Fachmitarbeitende in KESB, Berufs­beiständinnen und Berufsbeistände sowie weitere am Thema interessierte Fachpersonen.

Inhalt: 

In den Verfahren der Kindes­ und Erwachsenenschutzbehörde und in der Um­ setzung von Massnahmen durch Berufsbeiständinnen und Berufsbeistände gehören anspruchsvolle Gesprächssituationen zum Praxisalltag. Nicht selten entwickeln sich «Machtspiele» zwischen den Beteiligten. Wenn betroffene Personen, Angehörige oder Drittpersonen die Zusammenarbeit gezielt erschwe­ ren, aktiv «Widerstand» leisten, mit Medien drohen, wenig Problemeinsicht zeigen oder versuchen, durch strategisches Verhalten ihre Autonomie aufrecht zu erhalten, stellt sich häu g die Frage: «Wer ist am längeren Hebel?»
Im Seminar wird eine Gesprächsführung in Zwangskontexten vermittelt, die versucht, «Widerstände» zu reduzieren, Kon ikte zu entschärfen und eine kooperative Arbeitsbeziehung herzustellen.

Ziele:
Die Teilnehmenden

  • kennen Techniken zum Umgang mit «Widerstand»,
  • lernen, in eingebrachten Fällen aus der Praxis spezifische Gesprächsführungstechniken einzusetzen, die eine koopera­tive Arbeitsbeziehung und nachhaltige Lösungen ermöglicht,
  • erarbeiten sich methodische Vorgehensweisen, wie Konflikte und «Machtspiele» entschärft werden können, damit Verfahren und Massnahmen konstruktiv umgesetzt werden können, und
  • reflektieren die Bedeutung der Themen «Zwang» und «Macht» in ihrer Tätigkeit.
Durchführung: 

Leitung: Patrick Zobrist, Dozent und Projektleiter Hochschule Luzern – Soziale Arbeit

Administration: Barbara Käch (Tel. 041 367 48 57, barbara.kaech@hslu.ch)

Kosten: 390.-