Kontaktabbruch zwischen minderjährigem Kind und einem Elternteil

Ort: 
Weiterbildungszentrum, Rue de Rome 6, Freiburg
Datum: 
Freitag, 28. September 2018
Zielpublikum: 

Mitglieder und Mitarbeitende von Gerichts- und Kindesschutzbehörden, Mitarbeitende von Sozialdiensten, Jugendämtern und Beratungsstellen, Mediatoren und
Mediatorinnen sowie Kinderanwälte und Kinderanwältinnen

Inhalt: 

Beziehungen zwischen Eltern und ihren Kindern bestehen in der Regel ein Leben
lang. Sie werden denn auch auf internationaler und nationaler Ebene grundrechtlich
geschützt. Die Rechtsnormen sollen dafür sorgen, dass auch bei getrennt lebenden
Eltern die Verbindung zwischen minderjährigem Kind und Eltern weiterhin bestehen
bleibt. Verschiedene ungünstige Faktoren können aber dazu führen, dass der Kontakt
zwischen ihnen abbricht. Das Recht kennt verschiedene Massnahmen, um diesen
möglichst zu erhalten oder (wieder) herzustellen. In den letzten Jahren hat die Praxis
vermehrt begonnen, dafür verschiedene Arten psychologischer Unterstützung in
Anspruch zu nehmen.
In diesem Weiterbildungskurs werden Ursachen des Kontaktabbruchs sowie verschiedene
Hilfestellungen zur Wiederherstellung der Eltern-Kind-Beziehung sowohl aus
rechtlicher als auch aus psychologischer Sicht diskutiert. Abschliessend werden in
einem Praxisteil konkrete Fälle aus interdisziplinärer Sicht besprochen. Die Teilnehmenden
sind eingeladen, eigene Fälle aus ihrer Praxis zur Besprechung mitzunehmen.

Durchführung: 

Kursleitung:

- Dr. iur. Gisela Kilde, Koordinatorin und Lehrbeauftragte, Institut für Familienforschung und -beratung, Universität Freiburg

Dozierende:

- Dr. phil. Annette Cina, Psychologin FSP, wissenschaftliche Leitung Zentrum für Psychotherapie, Oberassistentin am Institut für Familienforschung und-beratung, Universität Freiburg

- Dr. iur. Gisela Kilde, Dr. iur. Gisela Kilde

Koordinatorin und Lehrbeauftragte, Institut für Familienforschung und -beratung, Universität Freiburg

- Dr. phil. Liselotte Staub, Psychologin und Psychotherapeutin FSP, Fachrichterin am Obergericht des Kantons Bern, Aefligen