Kindeswohlgefährdungen verstehen, einschätzen und abklären (K45)

Ort: 
Hochschule für Soziale Arbeit, Riggenbachstrasse 16, 4600 Olten
Datum: 
Dienstag, 25. September 2018 bis Mittwoch, 26. September 2018
Zielpublikum: 

Das Fachseminar richtet sich primär an Fach- und Leitungspersonen der Sozialen Arbeit oder verwandter Professionen aus Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden, sozialen Diensten, Fachdiensten und Beratungsstellen mit Aufgaben im Kindesschutz. Am Fachseminar können aber auch Fachpersonen aus den Bereichen Heimerziehung, Schulsozialarbeit, Offene Kinder- und Jugendarbeit teilnehmen.

Inhalt: 

Kindeswohlgefährdungen zu verstehen, einzuschätzen und abzuklären ist angesichts komplexer Fall- und Beziehungskonstellationen, vielfältiger Problemlagen und unerwarteter Fallentwicklungen eine herausfordernde Arbeit. Wie kindliche Entwicklungen sowie Risiko- und Schutzfaktoren des Aufwachsens in der Familie methodisch gesichert eingeschätzt, wie die Veränderungsbereitschaft und fähigkeit von Eltern abgeklärt und wie mit der Komplexität der Ursachen und Folgen von Kindeswohlgefährdungen umgegangen werden kann, steht im Fokus dieses Fachseminars. Darüber hinaus widmet es sich der Frage, wie man Kindeswohlgefährdungen in der Zusammenarbeit mit Familien, in denen Gewalt im Paarverhältnis eine Rolle spielt oder ein Elternteil psychisch erkrankt oder substanzabhängig ist, verstehen, erkennen und abklären kann.

- Was sind gute Bedingungen des Aufwachsens von Kindern? Welche Rechte haben Kinder diesbezüglich?

- Wie können Gefährdungen des Kindeswohls verstanden, eingeschätzt und abgeklärt werden? Woran orientiert man sich dabei?

- Welche Verfahren, Methoden und Instrumente zur Abklärung von Kindeswohlgefährdungen haben sich bewährt? Welche Chancen bieten sie? Welche Grenzen haben sie?

- Welche Herausforderungen stellen sich bei der Abklärung von Kindeswohlfragen in der Zusammenarbeit mit Familien, in denen Gewalt im Paarverhältnis eine Rolle spielt oder ein Elternteil psychisch erkrankt oder substanzabhängig ist? Wie kann mit diesen Herausforderungen professionell umgegangen werden?

Durchführung: 

Prof. Dr. Kay Biesel, Institut Kinder- und Jugendhilfe
Hochschule für Soziale Arbeit FHNW, +41 61 337 27 51, kay.biesel@fhnw.ch


Clarissa Schär, MA, Institut Kinder- und Jugendhilfe
Hochschule für Soziale Arbeit FHNW, +41 61 228 50 23, clarissa.schaer@fhnw.ch