FS Wer ist am längeren Hebel - Schwierige Gespräche im Kindes- und Erwachsenenschutz führen

Ort: 
Hochschule Luzern - Soziale Arbeit, Werftestrasse 1, 6002 Luzern
Datum: 
Dienstag, 13. November 2018
Zielpublikum: 

Behördenmitglieder und Fachmitarbeitende in Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden, Berufsbeiständinnen und Berufsbeistände sowie weitere am Thema interessierte Fachpersonen

Inhalt: 

In Verfahren der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde und in der Umsetzung von Massnahmen durch Berufsbeiständinnen und Berufsbeistände gehören anspruchsvolle Gesprächssituationen zum Praxisalltag. Nicht selten entwickeln sich "Machtspiele" zwischen den Beteiligten. Wenn betroffene Personen, Angehörige oder Drittpersonen/Institutionen die Zusammenarbeit gezielt erschweren, aktiv "Widerstand" leisten, mit Medien drohen, wenig Problemeinsicht zeigen oder versuchen, durch strategisches Verhalten ihre Autonomie aufrechtzuerhalten, stellt sich häufig die Frage: "Wer ist am längeren Hebel?" Eine Gesprächsführung im Kontext von gesetzlichen Aufträgen, Zwangsmitteln und Macht ist herausfordernd, wenn nachhaltige und gute Lösungen gefunden werden sollen. Im Fachseminar wird eine Gesprächsführung in Zwangskontexten vermittelt, die versucht, "Widerstände" zu reduzieren, Konflikte zu entschärfen und eine kooperative Arbeitsbeziehung herzustellen. Im Fachseminar wird mit praktischen Fallbeispielen der Teilnehmenden gearbeitet und geübt. Videobeispiele, theoretische Inputs ergänzen den praxisorientierten Seminarstil.

Durchführung: 

Patrick Zobrist, M.A./Sozialarbeiter, Dozent und Projektleiter, Hochschule Luzern - Soziale Arbeit