Die Anhörung des Kindes in familienrechtlichen Verfahren

Ort: 
Weiterbildungszentrum, Rue de Rome 6, Freiburg
Datum: 
Freitag, 21. September 2018 bis Samstag, 22. September 2018
Zielpublikum: 

Mitglieder von Gerichts- und Kindesschutzbehörden, Mitarbeitende von Sozialdiensten, Jugendämtern und Beratungsstellen, MediatorInnen und KinderanwältInnen

Inhalt: 

Das Recht, gehört zu werden, ist ein wichtiges Persönlichkeitsrecht des Kindes und
hat in juristischen Verfahren, namentlich im Familienrecht, Eingang gefunden. Im
Zentrum der Weiterbildung steht die Frage, wie sich das Anhörungsrecht vor dem
Hintergrund der juristischen und psychologischen Gegebenheiten für jedes Kind
optimal gestaltet. Der theoretische Teil umfasst das Vermitteln kommunikationsund
entwicklungspsychologischer Grundlagen sowie verschiedene Techniken zur
Anhörung einerseits und andererseits die Diskussion gesetzlicher Grundlagen und
aktueller Rechtsprechung. Auch die Frage, wie und mit welchem Stellenwert die
Äusserungen des Kindes zu würdigen sind, wird aus juristischer und psychologischer
Sicht behandelt. Neben den theoretischen Inputs haben die Teilnehmenden Gelegenheit,
eigene Erfahrungen einzubringen und die Anhörung, namentlich Fragetechnik
und Gesprächsführung, in Kleingruppen zu üben.

Durchführung: 

Kursleitung:

- Dr. phil. Annette Cina, Psychologin FSP, wissenschaftliche Leitung Zentrum für Psychotherapie, Oberassistentin am Institut für Familienforschung und-beratung, Universität Freiburg

- Dr. iur. Gisela Kilde, Koordinatorin und Lehrbeauftragte, Institut für Familienforschung und -beratung, Universität Freiburg

Dozierende:

- lic. phil. Simone Stöcklin, Fachpsychologin für Psychotherapie FSP, KJP Baselland